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wo bitte geht`s zum selbstwertgefühl?

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    ich kanns mir ja grad selber nicht erklären, aber es fühlt sich gut an
    und ich würds gerne behalten

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      erklären kann ich's auch nicht, aber ich kann dir sagen, dass es ganz allein in deiner hand liegt, es immer so weitergehen zu lassen

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        na dann...weiter im Text

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          na dann weiter im text und in der praxis

          ich freu mich mit euch

          SonneimHerzen

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            Eine sehr positive und wertvolle Erfahrung, wenn man trotz seiner Schwächen gemocht und akzeptiert wird. Das ist keinesfalls selbstverständlich. Normal ist eher das Gegenteil, dass man angegriffen wird, wenn man Schwächen zeigt..

            Zitat von just me Beitrag anzeigen
            in einem gespräch heute morgen stolperte ich über eine selbst- bzw. mehr unsicherheits geschichte, die mir im moment noch ein echt grosses rätsel ist. vielleicht hat ja eine von euch einen lösungsansatz. ich schilderte, dass ich bis vor ein paar jahren meinen hang zum perfektionismus auf ein echt hohes niveau gebracht hatte, um meine unsicherheit zu übertünchen. meine gesprächspartnerin war dann ziemlich erstaunt und erzählte, dass sie aufgrund des genau gleichen problems als junges mädel in chaos versunken sei. und ich meinte ja, das kenne ich auch, nicht von mir aber von anderen. trotzdem stellte ich ihr und mir die frage, was das wohl für gründe haben mag. klar könnte es an den unterschiedlichen persönlichkeiten liegen, aber die antwort ist mir dann im moment doch noch etwas "zu" einfach.
            Just me, könnte es sein, dass das mit dem Perfektionismus ein Versuch ist, sich vor Verletzungen zu schützen?

            bei mir scheint es zumindest so.
            Wenn ich unsicher bin, bin ich schwach und angreifbar.
            Wenn ich nach außen sicher wirke, wenn ich keine schwächen zeige, gibt es für andere keinen grund, mich anzugreifen.

            Das funktionierte bei mir leider nie, mit dem Perfektionismus die Unsicherheit zu übertünchen. Das Problem ist, meine Unsicherheit wird durch meinen Perfektionismus eher verstärkt, da ich das gefühl habe, nie „gut genug“ zu sein.

            Zu der Frage, ob Perfektionismus „von außen“ kommt:
            ja, ich glaube, es ist eine erlernte Haltung. Ich habe gelernt: Nur wenn ich „perfekt“ bin werde ich von anderen anerkannt. Und Anerkennung ist es, die ich brauche, um Selbstwertgefühl aufzubauen (jedenfalls solange ich kein echtes Selbstwertgefühl habe). Zwar strebe ich an, von der Meinung anderer nicht mehr so abhängig zu sein, aber ganz ohne andere geht es auch nicht.

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              liebe naranja,

              meine eigene erfahrung war anders herum. das sagt aber nichts darüber aus, das du etwas anderes erlebt hast. meine erkenntnis war irgendwann, dass das feedback, das wir aus unserer umwelt bekommen, darin begründet ist, wie und was wir über uns selbst denken. mit etwas glück könnte das auch die erklärung für das unterschiedliche erleben sein.

              klar möchte man sich mit einer perfektionistischen haltung vor verletzungen schützen. bei der trennung meines ex-mannes war die nachbarschaft z.b. sehr erstaunt, weil wir nach aussen immer den eindruck, des perfekten paares machten. aber das war eben nur die fassade, hinter die längst nicht jeder blicken konnte.

              auch das mit dem schwach und angreifbar fühlen, ist sicher richtig. aber die ursache dafür liegt nicht im aussen, sondern im innen. könntest du deine eigene schwäche annehmen, wer könnte dich dann noch angreifen? auch da versuche ich ein beispiel zu machen. wenn ich weiss, dass ich mir für etwas alle mühe der welt gegeben habe und jemand anders daran rummeckert, dann weiss ich, dass ich mein bestes gegeben habe und werde das dem betreffenden so mitteilen. bin ich aber selbst der meinung, das ich mir mehr mühe hätte geben können, wird mich die kritik des anderen treffen, eben weil sie meine eigene meinung bestätigt.

              ja naranja, du triffst den nagel auf den kopf. es geht nur darum, was du denkst. was in den köpfen der anderen vorgeht, können wir nie wissen, sondern immer nur vermutungen darüber anstellen. und die sind oftmals unzureichend oder falsch.

              dann lade ich dich herzlich ein, hier in dem faden mit uns an deinem selbstwertgefühl zu arbeiten. das mit der anerkennung ist auch wieder total richtig. aber wenn du in der lage bist, sie dir selbst zu geben, brauchst du es dir nicht mehr bei anderen zu holen.

              nun hoffe ich einfach, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe. ist das aber nicht der fall, dann frage bitte einfach wieder nach.

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                Hallo Just me, danke für deine Antwort.

                Jeder macht seine eigenen erfahrungen und jeder entwickelt seine eigenen bewältigungsstrategien.

                ich kann nur von mir sprechen.

                das mit der Kritik sehe ich anders: Wann kränkt mich Kritik besonders?
                Wenn ich mein bestes gegeben habe wird sie mich wahrscheinlich schwerer treffen als wenn ich es hätte besser machen können (dann war es mir vermutlich auch weniger wichtig).
                Durch meine übermäßige selbstkritik versuche ich, mögliche Kritik von anderen vorwegzunehmen, und ihr somit den stachel zu nehmen.

                Ja, meine schwächen annehmen, das fällt mir nach wie vor oft schwer.
                Aber es fällt mir leichter in einer verständnisvollen, fehlertoleranten Umgebung, als in einer Umgebung, in der nur die perfekte Fassade zählt.

                Ja, das sehe ich auch so, dass was ich selbst von mir denke beeinflusst, was andere von mir denken.
                Aber es ist auch anders herum. Die Rückmeldungen, die ich von anderen bekomme beeinflussen mein Selbstbild. Wenn ich keine bekomme, wird es schwierig. Dann nehme ich in der regel an, dass sie negativ von mir denken, da ich selbst negativ von mir denke.

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                  liebe naranja,

                  als ich deine worte über kritik las, ging mir durch den kopf, dass es verschiedene arten von kritiken gibt. manchmal fühlt es sich so an, als wolle der kritiker fast vernichten. aber es gibt auch konstruktive kritik, die einem für die selbsteinschätzung durchaus helfen kann.

                  übermässige selbstkritik mag durchaus schutz sein, aber haben wir es nicht ebenso verdient, uns selbst eine gute freundin zu sein?

                  wie ist das mit den fehlenden rückmeldungen? besteht da bei dir sowas wie eine erwartungshaltung?

                  klingt jetzt sicher einfach, aber wäre es nicht möglich, positiv von dir zu denken. es gibt sicher eine menge dinge, die du richtig gut kannst. unsichere menschen neigen manchmal dazu, nur auf ihre schwächen, statt auf ihre stärken zu gucken.

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                    Liebe Just me,
                    Zitat von just me Beitrag anzeigen
                    manchmal fühlt es sich so an, als wolle der kritiker fast vernichten. aber es gibt auch konstruktive kritik, die einem für die selbsteinschätzung durchaus helfen kann.
                    ja, ich stimme zu, dass es auch konstruktive Kritik gibt. Aber diese ist eher selten.
                    Selbst Kritik, die „gut gemeint“ ist kann am ende destruktiv wirken..
                    ja, es kam schon vor, dass ich mich durch massive Kritik fast „vernichtet“ fühlte. Das liegt wohl an meinem geringen selbstwertgefühl.
                    Kritik ist ein komplexes thema, vielleicht mache ich darüber mal einen eigenen thread..

                    Zitat von just me Beitrag anzeigen
                    übermässige selbstkritik mag durchaus schutz sein, aber haben wir es nicht ebenso verdient, uns selbst eine gute freundin zu sein?
                    ja, das stimmt, aber das fällt mir noch immer sehr schwer.

                    Zitat von just me Beitrag anzeigen
                    wie ist das mit den fehlenden rückmeldungen? besteht da bei dir sowas wie eine erwartungshaltung?
                    erwartungshaltung ist der falsche ausdruck. aber es kommt vor, dass ich andere um ihre positiven rückmeldungen beneide (auch hier im Forum), selbst fühle ich mich hingegen kaum wahrgenommen (jetzt ist es etwas besser).

                    Zitat von just me Beitrag anzeigen
                    klingt jetzt sicher einfach, aber wäre es nicht möglich, positiv von dir zu denken. es gibt sicher eine menge dinge, die du richtig gut kannst. unsichere menschen neigen manchmal dazu, nur auf ihre schwächen, statt auf ihre stärken zu gucken.
                    Ja, so ist es, ich neige dazu, vor allem auf meine schwächen zu schauen. Ich wurde so erzogen, dass man sich nicht selbst loben soll. Es fällt mir nach wie vor schwer, von dieser erlernten Einstellung wegzukommen und positiv von mir zu denken.
                    Und selbst wenn es dinge gibt, die ich gut kann, gibt es immer Leute, die es noch besser können.

                    lg
                    naranja

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                      liebe naranja,

                      auch für mich hat das wort kritik fast automatisch einen bitteren beigeschmack, aber wenn ich intensiv über das förderliche kritisieren nachdenke, müsste der sinn eigentlich der sein, dass das gegenüber etwas dazulernen kann. m.e. kann man das viel besser, wenn positiv formuliert wird, aber das sprengt sicher diesen faden hier

                      ja, es wäre super, wenn du eigens für dieses thema einen neuen faden eröffnen könntest. soweit ich weiss, gibt es dazu noch kaum etwas und es ist sicher ein thema, das viele beschäftigt.

                      auch das mit der wahrnehmung finde ich eine interessante sache. aber im grunde ist es sicher richtig, dass jeder mensch feedback von aussen braucht. nur eben, es wäre mal ein ausprobieren, wie sich die reaktion deiner umwelt verändert, wenn du dein denken über dich selbst verändern kannst. ich denke, du würdest ziemlich staunen.

                      ja, eigenlob stinkt, das wurde auch mir beigebracht. aber du musst dich ja nicht laut selbst loben, das kannst du auch ganz leise tun und dich über jedes schrittchen, dass du auf dem weg zu mehr selbst-bewusstsein machst, von herzen freuen und dich dafür ganz gehörig loben. muss ja niemand hören

                      na klar, gibt es immer leute, die etwas besser können, sehr oft ist es aber die kombination, die es ausmacht!

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                        liebe Just me,

                        vielen Dank für deine Rückmeldung.
                        Ich will es versuchen, das über jedes schrittchen mich freuen.

                        positiver über mich denken ist etwas das ich lernen möchte, das geht nicht von heute auf morgen. negative erlebnisse können die positiven gedanken wieder zunichte machen.

                        und das mit der kombination - ich weiß es nicht, was ich wirklich gut kann, immer gibt es dann etwas, das ich nicht so gut kann (z.b. mit Leuten reden).
                        (aber dieses thema müsste ich wohl auch in einem extra faden behandeln.)

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                          liebe naranja,

                          von mir weiss ich, dass dieses forum mir sehr viel auf meinem weg geholfen hat. am anfang scheint es ein grosser, kaum zu überwindender berg zu sein, den man besteigen möchte. und die negativen erfahrungen haften einem in der tat manchmal zäh an. aber du hast jeden tag die chance, nach vorne zu blicken, oder aus dem tag das best-mögliche zu machen. klar, schlimme dinge aus der vergangenheit muss man erstmal aufarbeiten, bevor man sich auf seine zukunft konzentrieren kann. aber auch dabei wirst du hier sicher die nötige unterstützung bekommen.

                          hab einfach den mut, die kleinen schrittchen zu tun und dich über sie zu freuen

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